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Für den Kunden regelmäßig aus der Norm zu fallen zahlt sich aus – wir haben unsere nigelnagelneue Lagerhalle bezogen
Einweihung Lagerhalle
Bürgermeister Jürgen Köhler und Boehler-Geschäftsführer Peter List

Wobei der Begriff Lagerhalle irreführend ist. Denn lange gelagert wird in der 150.000 Euro teuren Halle mit 85 Quadratmetern Grundfläche nichts. Hier werden die Bestellungen angeliefert, von unseren Mitarbeitern auf Qualität und Richtigkeit kontrolliert und schnellstmöglich an unsere Kunden weiterversandt. Die Kunden von Böhler, das sind Unternehmen, die in den Industriebereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Messe- und Regeltechnik tätig sind. Sie entwerfen, entwickeln und bauen. Wir beraten und beschaffen: genau die Teile, die ganz spezielle Anforderungen erfüllen müssen. Wir suchen und besorgen für unsere Auftraggeber magnetische oder amagnetische Schrauben, Nieten, Scheiben, Muttern, Stifte, Bolzen, Dreh- und Frästeile – zu den möglichst günstigsten Konditionen und auf Grundlage von Kundenzeichnung. Spezielle Produkte, die in Breite, Länge, Form, Gewicht, Härtegrad, Beschaffenheit, Material eben nicht der gängigen DIN oder Norm, sondern dem individuellen Anspruch unseres Kunden entsprechen.

 

Als selbst ernannte Technikvermittler sind wir also die entscheidende Schnittstelle zwischen Kunden und Lieferanten. Dabei ist die Lieferantendatenbank, aus der wir täglich schöpfen, für uns DAS spezielle Bauteil und Herzstück der 1965 gegründeten Böhler Einbauteile GmbH. Als Geschäftsführer Peter List 1990, nach dem Tod des Firmengründers Kurt Böhler, das Unternehmen übernahm, hat er das enorme Potenzial dieser Nische klar erkannt. Von Anfang an setzte List auf individuelle Beratung, direkten, partnerschaftlichen Kundenkontakt und proaktives Handeln bei neuen, für den jeweiligen Kunden interessanten Marktentwicklungen gesetzt. Das und die stete Spezialisierung der herstellenden Unternehmen brachte uns in den letzten Jahren eine beachtliche Steigerung der Auftragslage ein. Die logische Konsequenz daraus: Die Zahl unserer Mitarbeiter stieg – von ursprünglich vier auf insgesamt fünfzehn. Die zwei zur Verfügung stehenden Räume wurden zu klein. Wir platzten schlichtweg aus allen Nähten.

 

Aus diesem Grund beauftragte unser Geschäftsführer 2016 das Bad Saulgauer Ingenieurbüro Schnell mit der Planung und dem Bau einer neuen Lagerhalle, die wir im August dieses Jahres – im Beisein des Bürgermeisters Jürgen Köhler – feierlich einweihten.

 

Auf dem Erfolg ausruhen kommt für uns aber ganz sicher nicht in Frage! Die Produzenten, mit denen wir eng zusammenarbeiten, stammen größtenteils aus Deutschland und diese unerlässlichen, oftmals langjährigen Partnerschaften pflegen wir auch in Zukunft. Daneben besteht nunmehr seit zehn Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit Herstellern in Indien, aufgrund der günstigeren Produktionskosten. Konkurrenz für unsere deutschen Lieferanten bedeutet dies jedoch nicht. Die Bauteile unterscheiden sich zu sehr in Fertigungsart, Materialzusammensetzung und Einsatzmöglichkeit, sodass sie für unsere Kunden mehr Chancen auf das eine spezielle Produkt, als die Qual der Wahl bedeuten.

Falsch liegt, wer im Zusammenhang mit Indien pauschal an unzumutbare, unverantwortliche Arbeitsbedingungen denkt. Zumindest in unseren indischen Partnerfirmen vergewissern wir uns durch persönlichen Kontakt und Besuche, dass in allen Arbeits- sowie Produktionsbereichen der hohe Standard den wir bei Böhler voraussetzen, auch eingehalten wird.

Das weiß und schätzt unser immer größer werdender Kundenstamm, der zum Großteil in Deutschland, aber auch in den europäischen Nachbarländern Spanien, Italien, Frankreich – und sogar in den USA zu finden ist.

Unser Konzept: beständige Kundenpflege, kombiniert mit individueller lösungsorientierter Bearbeitung aller Kundenanfragen, geht auf und wird ganz klar auch in der nagelneuen Halle fortgeführt.