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Projekt Winkelgelenk

Die Suche nach einem Gelenk, das zwar nach allen Seiten beweglich ist, aber kein Spiel in der Verbindung hat, führte den Kunden dieses Projekts zu uns. Wichtiger Teil der Aufgabe: Amagnetisches Material – und natürlich eine preisgünstige Lösung.

Die Ausgangsbasis

Die Vorstellung des Kunden war ein Winkelgelenk nach DIN. Dieses sollte in eine Mess-Sensoreinheit verbaut werden, deren Genauigkeit im My-Bereich lag. Problem: In der Verbindung war entweder zu großes Spiel oder zu wenig Beweglichkeit. Auf der Suche nach einem geeigneten Hersteller stellte sich bald heraus, dass die Anforderungen zu hoch gesteckt waren. 

 

Die Lösung

Wir stellten das Winkelgelenk in Eigenregie her. Hierzu überarbeiteten wir die Komponenten zunächst zeichnerisch. Für die Herstellung beauftragten wir Lieferanten, die mit geeigneten Maschinen ausgerüstet waren und eine prozesssichere Produktion gewährleisten konnten. Die Montage übernahmen wir wieder in Eigenregie – und entwickelten beispielsweise zur Montage des Sprengrings kurzerhand ein Spezialwerkzeug, das einen schnellen Einbau ohne Beschädigung ermöglichte.

Materialbeschaffung von amagnetischem Messing

Bereits das Standard-Messingmaterial weist – wider Erwarten – einen kleinen Anteil an Eisen auf. Für die vorliegende Anwendung war das schon zu viel. Deshalb mussten wir ein Messingmaterial mit weniger als 0,01% Eisenanteil beschaffen. Von unschätzbarem Vorteil: die wenigen Hersteller zu kennen, die diese Anforderungen erfüllen können.

 

Oberflächenbehandlung

Um dem Winkelgelenk eine besondere Optik zu verleihen, sollte die Oberfläche vernickelt werden. Da die Nickelschicht das Winkelgelenk jedoch wieder magnetisierte, wendeten wir ein spezielles Nickelbeschichtungsverfahren an. Die Schwierigkeit bestand darin, eine geeignete Galvanik zu finden, die dieses Beschichtungsverfahren anwendet, preislich im Rahmen lag und unsere Teile in den bestehenden Abmessungen verarbeiten konnte.