| BÖHLER Einbauteile GmbH - Unternehmen - Historie |
| 1887 |
Fidelis Böhler, Namensgeber der heutigen Firma, wurde in 88515 Friedingen geboren. Böhler entschied sich früh, neben Bildhauerei, Zeppelin-Luftschiffen und Autos, seinen Weg in die Automobilherstellung zu wählen. Er erfuhr unter schwierigsten Bedingungen eine Ausbildung zum Mechaniker in Friedrichshafen, absolvierte sein Technikstudium in Konstanz und brachte es letztlich bis zum Oberingenieur bei der Motorrad- und Automobilfirma NSU in 74172 Neckarsulm. |
| 1923 |
Fidelis Böhler galt „als Schöpfer des kleinen Hanomag“, dem sogenannten „Kommissbrot“. Durch den Chefkonstrukteur Böhler, wurde es in verschiedenen Ausführungen, in Lizenz von der Firma Hanomag, gebaut. Das Auto ging in Serienproduktion und erreichte eine Auflage von 20.000 Stück – heute noch zu bewundern im Deutschen Museum in München, im Veteranen-Automuseum in Amerang am Chiemsee und im Automuseum Sinsheim. Während seines abwechslungsreichen Schaffens hatte Fidelis Böhler mehrere Wohnsitze und Wirkungsstätten deutschlandweit, vorwiegend jedoch in Düsseldorf und Berlin. |
| 1946 |
Durch die starke Zerstörung Berlins im letzten Kriegsjahr erfolgte der Umzug nach Riedlingen. Fidelis Böhler unternahm einen letzten Versuch, ein kostengünstiges Auto, auch für die einfachen Leute zu konstruieren. Er entwickelte und baute verschiedene Einmannautos, ganz der Zeit entsprechend, um die tägliche Mobilität nach den Kriegsjahren jedermann zu ermöglichen. Trotz größten Interesses in Fachkreisen kam aus finanziellen Gründen und mangels an Investoren, die Entwicklung seines Einmannautos über den Prototyp nicht hinaus. |
| 1954 |
Fidelis Böhler starb im 68. Lebensjahr. |
| 1961 |
Sein Sohn Kurt Böhler, geboren im Jahre 1911 in Düsseldorf, hat zeitweise mit seinem Vater zusammen in Berlin in der gleichen Firma gearbeitet, gründete aber schließlich in 41564 Kaarst bei 41464 Neuss zusammen mit seiner Ehefrau Renate die eigene BÖHLER KG – SCHRAUBEN und NORMTEILE. Die Firma beschäftigte sich mit der Produktion und mit dem Handel von Zulieferungsteilen für die Maschinenbau- und Elektroindustrie sowie für die Medizintechnik. |
| 1965 |
Umzug nach 12159 Berlin. Renate und Kurt Böhler gründeten die BÖHLER EINBAUTEILE KG. |
| 1975 |
Umzug nach 88527 Unlingen. Die Firma wurde umfirmiert in eine GMBH. Böhler beschäftigte sich zunehmend mit dem Vertrieb von Verbindungsteilen im Normenbereich für die Maschinenbau-, Flugzeug-, Elektro- und Autoindustrie. |
| 1986 |
Umzug nach 88521 Ertingen und Bau des jetzigen Firmengebäudes, wo Kurt Böhler mit seiner Familie bis zu seinem Tod, im Jahre 1988 lebte. Seine Ehefrau Renate Böhler führte die Geschäfte des Unternehmens weiter, bis zum Verkauf der Firma im Jahre 1990. |
| 1990 |
Peter List übernahm die Firma als Inhaber und Geschäftsführer und gründete die heutige Firma BÖHLER Einbauteile GmbH in 88521 Ertingen. Durch eine konstante Unternehmensentwicklung und eine stetige Umsatzsteigerung entwickelte sich die BÖHLER Einbauteile GmbH zu einem wichtigen Zulieferungspartner von Verbindungsteilen für die:
Maschinenbau-Industrie
Elektro-Industrie
Automobil-Industrie
Flugzeug-Industrie
Medizin–technische Industrie
Gewerbe-Industrie (z.B. Optik)
Feinmechanik-Industrie
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| 1996 |
Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9002 |
| 2002 |
Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 |
| 2006 |
Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000 |
| 2006 |
IMDS-Eintrag nach 2000/53/EG |